Einige Wissenschaftler - darunter der Pheromon-Entdecker David Berliner - halten das Vomeronasale Organ (VON) in der Nasenscheidewand für des Rätsels Lösung. Gewebeuntersuchungen der VNO-Region deuten auf ein ausgeprägtes Sinnesorgan hin.

Die wichtigsten vertretenen Pheromone sind Androstenon (5 Alpha Androst-16-en-3-one), Androstenol (5 Alpha Androst-16-en-3 Alpha-ol) und die sogenannten Copuline. Die ersten beiden sind Steroide die von männlichen und weiblichen Artgenossen ausgeschüttet werden, bei den Copulinen handelt es sich um eine Kombination von Säuren im Vaginalsekret.
Es ist schon seit längerem bekannt dass Tiere über Duftstoffe kommunizieren. Ihnen dienen die sogenannten Pheromone als Sexuallockstoffe, als Erkennungsmerkmale, zur Alarmierung oder zur Markierung. Ebenso gab es bereits Hinweise darauf dass auch Menschen auf Duftstoffe reagieren - etwa auf solche im Schweiß des bevorzugten Geschlechts. Es wurde jedoch nie untersucht welcher Schweißbestandteil solche Pheromonqualitäten hat. Erst Wyart und ihren Kollegen gelang es eindeutig zu beweisen, dass Pheromone auf Menschen wirken: allein deren Geruch haben einen meßbaren Einfluss auf menschliche Körperfunktionen.
Auch Landwirte benutzen Pheromone schon seit vielen Jahren um das Paarungsverhalten ihrer Nutztiere zu lenken.
Die Verwendung von Androstenon bei der Schuldeneintreibung mittels besprühter Mahnbriefe wurde sogar patentiert.




